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Glossar [D]

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Daemon

Disk And Execution MONitor: Programm, das in einem Computernetz im Hintergrund auf bestimmte Ereignisse wartet, die dann eine bestimmte Aktion des Daemons auslösen. Am häufigsten anzutreffen ist der Mailer-Daemon für den Betrieb von e-mails

DARPA

Defense Advanced Research Projects Agency. Die Regierungsbehörde DARPA, vormals ARPA, hat das Internet ursprünglich für militärische Zwecke entwickelt.

Datagramm

Von TCP/IP oder durch anderes Protokoll definiertes Datenpaket im Internet, das einen festgelegten Kopf, Ende und Länge hat. 

Dateitransfer

Übertragen von Dateien von einem Computersystem auf ein anderes über FTP

Datenautobahn

Auch Information-Highway gennant. Bei der Datenautobahn handelt es sich um ein geplantes Breitbandnetz auf Glasfaserbasis. Durch die hohen Übertragungsraten der Daten sollen technische Kommunikationsformen wie Video-on-demand (Video auf Bestellung), Teleshopping, interaktives Fernsehen etc. möglich sein. 

Datenbank

Als Datenbank wird bereits eine Datei, die lediglich Adressen enthält, bezeichnet. Dabei kann eine Datenbank mehrere Tabellen in einer Datei zusammenfassen. Bei PC-Datenbanken ist üblicherweise nur eine Tabelle pro Datei erlaubt. Es lassen sich aber auch Tabellen aus verschiedenen Datenbanken verknüpfen.

Datenüber-  tragungsrate

Maß für die Menge der übertragenen Daten von und zum Speichermedium. Auch Datentransferrate

Datex-J/
 Datex-P

Alte Namen von dem Online-Dienst T-Online

Defense Data  Network

Weltweites Kommunikations- und Datennetz des US-Verteidigungsministeriums bestehend aus dem Milnet (Military Network), Teilen des Internet und anderen Netzwerken

DENIC

Abkürzung für Deutsches Network Information Center. Institution, die deutsche IP-Adressen und Doglossarnamen verwaltet. Sie betreibt den deutschen DNS.

DES

Data Encryption Standard (Datenverschlüsselungs-Standard): Von IBM entwickeltes Verschlüsselungssystem, das seit 1977 von der US-Regierung als offizielles Datenchiffriersystem eingesetzt wird. DES basiert auf dem klassischen System geheimer Schlüssel zum Codieren und Decodieren elektronischer Nachrichten.

Desktop

Als Desktop bezeichnet man die Arbeitsoberfläche eines Betriebssystems. Auf ihr befinden sich verschiedene Programmsymbole. Die Arbeitsoberfläche lässt sich auch mit einem Schreibtisch vergleichen.

DFÜ

(Datenfernübertragung) Beschreibung für das Übertragen von Daten über große Entfernungen.

DFN-Verein

DFN ist eine Abkürzung für Deutsches Forschungsnetz. Der DFN-Verein betreibt u.a. das Netz WIN. Mitglieder im DFN-Verein sind Universitäten, Forschungseinrichtungen und forschungsorientierte Firmen.

DHCP

Abkürzung für Dynamic Host Configuration Protokoll. Mit diesem Protokoll wird im Bedarfsfall einer Arbeitsstation dynamisch aus einer verfügbaren Liste von IP-Adressen eine freie Adresse vergeben.

DHTML

(Dynamic HyperText Markup Language) Sie ist eine Weiterentwicklung der statischen Dokumentbeschreibungssprache HTML. DHTML soll Webseiten dynamischer und aktiver gestalten.

Dial-Up

Englische Bezeichnung für das Einwählen eines Client beim Internet-Provider.

Dial-up

connection

Einwählverbindung von einem PC zu einem Host per Modem oder ISDN.

Digitale Übertragung

Bei digitaler Übertragung werden Daten binär kodiert übertragen. Das heißt, sie nehmen einen von zwei möglichen Zuständen an (0 oder 1). Aufgrund einer besseren Übertragungsqualität und einer höheren Geschwindigkeit tritt sie vermehrt an die Stelle der analogen Übertragung.

Digitale Signatur

Mit einer Public-Key-Verschlüsselung kann ein Autor seine Werke unterschreiben. Jedermann kann mit dem öffentlichem Schlüssel des Autors die Echtheit von Werk und Unterschrift prüfen.

Digitales Netz

Seit dem Jahreswechsel 1997/98 ist das gesamte Netz der Deutschen Telekom AG digitalisiert. Durch die höhere Leistungsfähigkeit wird im digitalisierten Netz die Integration von Sprach-, Daten-, Text- und Bildvermittlungsdiensten möglich.

Digitalisieren

Umwandeln von analogen Informationen in digitale Daten.

Directory of  Servers

Eine WAIS-Datenbank, die eine Beschreibung der WAIS-Ressourcen enthält. 

Dithering

Grafisches Verfahren, bei dem auf dem Bildschirm eines Computers Zwischenfarben erzeugt werden, um mehr Farben zu simulieren, als tatsächlich vorhanden sind. Das Verfahren basiert auf der Vermischung von verschiedenfarbigen Punkten, um das Feld mit Zwischenfarben zu erhalten.

DDN

Siehe Defense Data Network.

DNS

Doglossar Name System (Bereichsnamenssystem):Bezeichnung für das im Internet verwendete System von hierarchisch gegliederten Bereichsnamen. Über die auf jedem Internet-Server vorhandenen Doglossar-Datenbanken wird die Zuordnung der logischen DNS-Namen (Host) in numerische Server-Adressen (IP) vorgenommen. 

DNS-Server

Beim DNS-Client-Server-Modell sind dies die Server, die Informationen über Teile der DNS-Datenbank enthalten, wodurch für Client-Auswerter Computer-Namen verfügbar werden, die über den Netzwerkverbund eine Namensauswertung abfragen.

Dokument-ID

Verläuft Ihre Suche in einer WAIS-Datenbank erfolgreich, so erhalten Sie einen Dokumente-ID. Mit Hilfe des Client-Programms kann diese selektiert und das Dokument somit ausgegeben werden. 

Doglossar

Der letzte Teil im Host-Namen einer Internet-Adresse, der meist die thematische Zuordnung des Servers angibt: 

.com kommerzielle Organisationen und Firmen 
.edu Universitäten und Bildungsinstitutionen in den USA 
.gov Regierungen und staatliche Instituionen in den USA 
.net Netzwerkbetreiber und Onlinedienste 
.org private, nicht kommerzielle Organisattionen 

Im Rest der Welt gibt die Doglossar üblicherweise den Standort an, z. B. 

.at Österreich 
.au Australien 
.ca Kanada 
.ch Schweiz 
.de Deutschland 
.fr Frankreich 
.uk Großbritannien 
.us USA 

Doglossar-Grabber

Unternehmen oder Einzelpersonen, die ohne ein plausibles wirtschaftliches Interesse an der Eigennutzung Top-Level-Doglossars aufkaufen. Grabber lassen sich trotz Verwechslungsgefahr mit dem Original Marken- und Firmennamen reservieren, um diese gewinnbringend weiterzuverkaufen oder die Besucherzahlen ihrer eigenen Web-Seiten zu erhöhen.

Domäne

Deutscher Begriff für Doglossar, eher ungebräuchlich. 

DOS

Disc Operating System. DOS ist in der Regel ein Bestandteil eines Betriebssystems. Auch Bezeichnung für heute veraltetes Betriebssystem (z.B. MS-DOS, DR-DOS etc.)

Download

Bezeichnet das Herunterladen einer oder mehrerer Dateien von einem Server

Drag & Drop

Von Microsoft für das Windows-Betriebssystem entwickeltes Verfahren, bei dem Objekte auf dem Bildschirm durch kontinuierliches Drücken der Maustaste und dem Bewegen der Maus bewegt werden können. Das Verfahren wurde ursprünglich von Apple entwickelt.

DSL

Verbindungstechnik, mit der über kurze Entfernungen (ca. 5 Km) Daten mit bis zu 6 Mbps (Download) bzw. 0,6 Mbps (Upload) übertragen werden können. Bei allen Varianten (ADSL, HDSL, SDSL) dieser Technik werden spezielle Modems an Kupferdraht-Standleitungen betrieben.

Duplex

Die Kommunikation zwischen zwei Terminals gleichzeitig in beide Richtungen wird als Duplex-Verbindung bezeichnet. Die Verbindung in nur eine Richtung (vom Sender zum Empfänger) heißt Simplex-Verbindung. Des weiteren gibt es noch eine Halbduplex-Verbindung. Auch hier werden Daten in beide Richtungen übertragen. Allerdings nicht gleichzeitig, sondern nacheinander. 

Durchsatz

Die tatsächlich erreichte Datentransferrate bei der Übertragung im Internet, hängt von der Bandbreite, der Serverleistung, der Perfomance des Modem/ISDN und der Anzahl der gleichzeitig surfenden Teilnehmer ab.

DVD

Digital Versatile Disk (Vielseitigkeits-CD): sieht genauso wie die herkömmliche CD-ROM aus, bietet aber eine erheblich größere Speicherkapazität durch Verkleinerung der Spurweite und ein empfindlicheres Lesegerät. 

Dynamische IP-Adresse

Durch das schnelle Wachstum des Internets und die nicht immer optimale Vergabe der IP-Adressen werden freie Adressen immer knapper (und teurer). Daher werden Klientenrechnern, die per Modem oder ISDN nur zeitweise mit dem Internet verbunden sind, keine festen IP-Adressen mehr zugeordnet. Sie bekommen bei der Einwahl eine freie Adresse aus dem Adress-Pool des Providers oder Online-Dienstes (bspw. T-Online) zugeordnet, die nach der Abwahl wieder freigegeben werden.

Dynamisches Routing

Durch dynamisches Routing werden die Routing-Tabellen automatisch aktualisiert, was den gesamten Verwaltungsaufwand zwar reduziert, den Datenverkehr in großen Netzwerken jedoch erhöht.
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